23. April 2014 | Kreis-Anzeiger

"Jetzt wird's laut!"


(red) Foto: red

"Jetzt wird's laut!" Die Schlagzeuger der Combo "Playmobeat" hatten bei ihrem Auftritt im Gymnasium Nidda nicht zuviel versprochen.

Mit ihrem Programm, das energetisierende Rhythmen, Slapstick-Einlagen und Sprechgesang vereint, brachten die Berliner Musiker jetzt die Schüler der fünften Klassen erst zum Stehen und danach in Bewegung. Mitklatschen, Mitstampfen und Mitsingen waren bei teilweise komplexen Beats angesagt und verlangten von den Schülern volle Konzentration. Der Mitmachfaktor des Programmes, bei dem die Künstler jede Gelegenheit nutzten, um das Publikum zu integrieren, begeisterte die Jugendlichen. Der Besuch von “Playmobeat” war durch die finanzielle Unterstützung des Fördervereins am Gymnasium ermöglicht worden.


17. April 2014 | Bürgerkurier

Drum & Percussion Festival in der Altenkirchener Stadthalle


Fotos: Ariwa

ALTENKIRCHEN – Drum & Percussion Festival in der Altenkirchener Stadthalle mit internationaler Besetzung – Felsenkeller Kultur präsentierte einem begeisterten Zuschauer- und Hörerpublikum ein echtes Highlight.

Bereits mit den Drum Festivals der letzten Jahre hatte sich das Kulturbüro Haus Felsenkeller bundesweit einen Namen gemacht. Das Drum und Percussionfestival begeisterte und lies kaum Wünsche offen. Da war Claus Hessler, der zwischen Mexiko und Fernost kein Unbekannter ist. Florian Alexandru-Zorn hat sich in den letzten Jahren zu einem der gefragtesten Schlagzeuger und Dozenten zum Thema Besen etabliert. Playmobeat, mit Andi Bühler, Chris Heiny, David Pätsch, bedeutet die Fusion dreier Grooves und dreier Charaktere zu einem großen Drumspektakel und einer völlig neuen Dimension des Entertainments.



Tamburi Mundi, das Festival im Festival, nannte es der Felsenkeller. Beim „Tamburi Mundi Percussion Project“ trafen drei völlig unterschiedliche Perkussionisten aufeinander, die eines gemeinsam haben: Die Leidenschaft zum Rhythmus, zu Trommel- Klängen und zur Bewegung! Der Zuhörer spürte die große Spielfreude und fast grenzenlose Entdeckungslust, wenn die Musiker trommelten, sangen und tanzten und dabei gemeinsam eine völlig neue Synthese schufen. Das waren Murat Coskun, oriental frame drums, hang, vocals, aus der Türkei, Isao Nakamura, pandeiro, percussion, vocals, aus Japan, Paolo Murittu, mediterranean frame drum, vocals, aus Italien. Als Spezialgast trat Christian Schmerda aus Altenkirchen auf. Er ist ein Urgestein der Drum-Szene des Westerwaldes mit Studium 1960-63 an der Musikhochschule in Detmold. Er spielte danach zehn Jahre in Sinfonie und Opernorchestern um anschließend 30 Jahre sehr engagiert Schlagzeugunterricht in der Kreismusikschule Altenkirchen zu geben.



Mehr Bilder vom Event gibt’s im Online-Artikel im Bürgerkurier!


Oktober 2013 | Sticks

Das Phänomen Playmobeat




Brillante Schlagzeugkunst trifft subtilen Humor und entfesselt den Wahnsinn.

Drei umtriebige Herren aus Berlin entfalten in ihrem Playmobeat-Kosmos eine Magie wunderbarer Schlagzeugmusik, die mit intelligenten Grooves und überraschendem Spielwitz einen genussvollen Unterhaltungswert herbeizaubert.
Ein wunderschönes Interview und Fotos von Tom Schäfer gibt es in der Oktoberausgabe der Schlagzeug-Zeitschrift STICKS!

Sticks Website


13. August 2013 | SzenesoundRADIO

Playmobeat im Radio




Der Mitschnitt von unserem Interview live im Studio beim szenesoundsRADIO am 15.08.2013!




Moderation: Thomas Brückner,
Erstausstrahlung: 15.08.2013 um 16 Uhr bei ALEX in Berlin auf UKW 88,4 MHz.,
produziert von www.szenesounds.de

Link zum Podcast von szenesoundradio


29. April 2013 | Batera.com.br

Playmobeat = três bateristas e seus segredos




Ein angenehmer Nebeneffekt unseres Schlagzeilen-Projektes ist die internationale Aufmerksamkeit, die uns mit der Verbreitung der Videos zuteil wird. So erreichte uns beispielsweise eine Interview-Anfrage von Brasiliens größtem Drum-Portal, der wir natürli

..Desde 2009, o grupo Playmobeat encanta a cena musical na Alemanha e em toda a Europa com sua combinação perfeita de humor com percussão de alta qualidade. O sucesso os levou ao primeiro DVD em 2010, ‘Transit’, que reúne o que os bateristas têm de melhor em criatividade e arranjos bem humorados e surpreendentes. O vídeo ‘Standup Drumedy’, sucesso no Youtube, faz brincadeira com o termo ‘Standup Comedy’, já que os músicos não se sentam para tocar os instrumentos.

Das komplette Interview gibt hier es auf der Seite batera.com.br !

Ihr könnt kein Portugiesisch? Wir doch auch nicht.
Lest das Interview auf Englisch auf unserer Seite Ausland !


1. Januar 2013 | Drummer of the Month

Playmobeat - ...irgendwann kann man nicht mehr zurück.


Playmobeat DOTM Feature #09 | Playmobeat - ...irgendwann kann man nicht mehr zurück.

"Hallo, hier ist Andi Bühler von Playmobeat", meldete sich 2010 ein netter Herr am Telefon. Er hatte die formidable Idee, die Groove-Truppe aus Berlin an die pro-Drum Schlagzeugschule zu bringen, mit Workshop und Konzert....

…prompt wurde die Sache angeleiert. Der Laden war komplett ausverkauft und schon vom ersten Schlag an klappten 200 Unterkiefer nach unten und 400 Pupillen weiteten sich…

Noch bis heute deuten Schüler auf das Playmobeat-Plakat und nicken anerkennend – stolz darauf, ein Teil des Playmobeat-Events gewesen zu sein. Diese drei Jungs haben mächtig Groove und Eindruck hinterlassen… Doch wie kam es überhaupt zu Playmobeat, was treiben diese drei Überzeugungstäter den ganzen Tag und vor allem: Was essen sie am liebsten und welche Riechtipps haben sie auf Lager? Lest einfach selbst….
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Das ausführliche Interview mit Playmobeat findet ihr auf der Drummer of the Month Website!


27. August 2012 | Review PPC Drumnight

Die Drei von der Drumstelle


Playmobeat, Zacky Tsoukas und Claus Hessler rockten die Drumnight

PPC Zeltbühne, Samstagabend kurz nach 20 Uhr: Perkussives Klicken und Klacken geht durch den Raum – die Bühne ist jedoch leer. Die Gäste drehen ihren Kopf und da schreiten Sie stickklöppelnd von Hinten auf die Bühne zu: Die drei Drummer von Playmobeat.

Auf der Bühne angekommen wird sogleich begonnen, auf den noch verhüllten Drumsets zu trommeln. Nach und nach ließen sie die Hüllen Fallen – wohlgemerkt die der Instrumente. Danach spielten Playmobeat eine rund einstündige Show, mit der sie die zahlreichen Gäste begeisterten. Egal ob absolut synchrones Drumming mit vertrackten Stopps, Fills und Rolls oder das Erzeugen einer „Wall Of Sound“ – Playmobeat trommelten auf höchstem Niveau. Bei aller musikalischen Professionalität bereicherten Andi Bühler, Chris Heiny und David Pätsch ihr Programm mit allerhand humoristischen Einlagen. Da wurde schon mal zum Megaphon gegriffen und „Keine Toms, keine Becken – wir haben keine Lust zu schleppen“ skandiert. Quasi als Beweis, dass es manchmal nicht mehr als eine Snare und eine Bassdrum braucht, spielten die Musiker für kurze Zeit auf minimalistischen Drumsets, die sie vor der Show im Bereich vor der Bühne aufgebaut hatten. In ihre abwechslungsreiche und energiegeladenen Show konnten Playmobeat auch immer wieder das Publikum mit einbinden – sei es zum einfachen Mitklatschen oder zum rhythmischen Scatten zu „Who Let The Dogs Out?“.


02.04.2012 | Badische Zeitung

Jede Menge Talent und Material


Gastauftritt „Playmobeat“: Die drei Profi-Schlagzeuger der „Blue Man Group“ aus Berlin waren ein echter Glücksgriff. Chris Heiny, David Pätsch und Andi Bühler lieferten eine mitreißende Show. Foto: Christoph Breithaupt

LAHR. Ein wenig Magie ist wohl schon dabei, wenn alle zwei Jahre die Lahrer Stadthalle vollkommen ausverkauft ist zur "LMT Kieninger Magic Drums Night".

Es ist die Mischung, zum sechsten Mal zusammengestellt von Schlagzeuglehrer Charly
Lüftner, die diesen Abend zu einem solchen Event macht. Die Mischung aus Show
und Musikdarbietung, aus Laien- und Profimusikern, aus verschiedenen Musikstilen,
aus Schülern und Lehrern.

(…) Der Gastauftritt “Playmobeat”, drei Profi-Schlagzeugern der “Blue Man Group” aus
Berlin, war ein echter Glücksgriff. Chris Heiny, David Pätsch und Andi Bühler lieferten
eine mitreißende Show, bei der vom klassischen Trommelwirbel bis hin zu
komplexesten Rhythmusverschachtelungen alles enthalten war. Nicht zuletzt passten
die drei wegen ihrer witzigen Präsentation hervorragend ins Programm: Da flogen
die Stöcke hin und her, da wurde – gespielter – Frust ausgelebt, getanzt und
getrickst, dass es eine Freude war. (…) Autor: Juliana Eiland-Jung


02.04.2012 | Lahrer Anzeiger

Nacht der Nachwuchstrommler




Es ist bereits die sechste Auflage und doch wieder für manch einen der jungen Akteure der erste große Auftritt. Die "Magic Drums Night 2012" führt einmal mehr jugendliche Nachwuchstrommler, alte Hasen und Profis zusammen, aber auch das Orchester und die L

(…) Nach der Pause die Profis des Berliner Trios “Playmobeat”.
Chris Heiny, David Pätsch und Andy Bühler zeigen eine beeindruckende, aber auch unterhaltsame Performance. Die drei liefern sich ein packendes Duell, treten dann protestierend in Streik. Am Ende ist es der eigene Bandname, der im Kontext afrikanischer Gesänge und Rhythmen verarbeitet wird. (…)


02.04.2012 | Badische Zeitung

Magic Drums in Lahr




Magische Momente.

Einmal mehr begeisterten die Mitwirkenden bei den Magic Drums in der Lahrer Stadthalle, die seit langem ausverkauft war. Foto: Christoph Breithaupt


November/Dezember Ausgabe 6/2011 | Drums & Percussion

Die Köpfe voller Ideen


Die drei Jungs von Playmobeat gehen mit viel frischem Wind ans Werk und bringen inspirierende Ideen sowie eine ordentliche Portion Humor mit

Ein Projekt wie Playmobeat kann eigentlich nur in Berlin entstehen, und es geht um Musik, Kreativität und Interaktion untereinander sowie mit dem Publikum - Playmobeat eben!

Wir trafen die drei Schlagzeuger David Pätsch, Andi Bühler und Chris Heiny in Berlin zu einem gemütlichen Frühstücksinterview und stießen auf eine überaus aktive Gruppe, von der sicherlich noch einiges zu erwarten ist. Dabei ist nicht die Rede von einer CD, sondern vielmehr von vielen energiegeladenen Konzerten und sicherlich auch der ein oder anderen DVD, das ideale Medium für eine solche Truppe. Aber lassen wir die Herren doch einfach selbst erzählen, wie es zu ihrem überaus musikalischen Trommeltrio gekommen ist...

Den kompletten Artikel mit Interview und Originalbildern könnt ihr hier herunterladen!
19.11.2011 | Gießener Anzeiger

„Drumbassadors“ und „Playmobeat“ führen virtuos vor, wozu Schlagzeuge fähig sind


Die drei Musiker von „Playmobeat“ beweisen, dass Geschwindigkeit und Fingerfertigkeit keine Hexerei sind. Foto: Friese

(ies). Am Donnerstagabend fand im Fachbereich der Musikwissenschaften der JLU Gießen ein erneutes Deutschland-Holland-Spiel statt. Allerdings ging es diesmal nicht um das runde Leder; vielmehr spielten Drumm-Sticks und große Schlagzeuganlagen eine Rolle.

Veranstaltet vom Musikhaus Schoenau boten die Schlagzeug-Combos „Drumbassadors“ aus Holland und „Playmobeat“ aus Berlin ein spannendes Match, in dem es allerdings nur Gewinner gab.

Auftakt machte „Playmobeat“ mit verschiedensten Musikstücken. Wer bei einem reinen Schlagzeugkonzert lediglich harte, laute Beats erwartete, irrte. Was die drei Jungs der Berliner Truppe auf Trommeln, Fußboden und auch mal den Stühlen der Zuschauer so alles zusammentrommelten, war weit entfernt von purem stampfenden Krach. Von sanften Tönen, unterlegt mit Rasseln und Becken, bis hin zu temporeichen, kraftvollen Stücken, die sofort in die Ohren und in die Beine gingen, auch wenn zum Tanzen leider wenig Platz war. Aber auch für die Augen gab es erstaunliche Momente, jonglierten die drei Jungs doch so gekonnt mit den Sticks, dass allein dieser Anblick das Publikum in absolute Höchstlaune versetzte und zu Szenenapplaus an diesem kalten tristen Herbstabend verlockte. Mit „Playmobeat“ haben sich drei Drummer einen Traum erfüllt: Eine für das Publikum mitreißende und für die Spieler jede Sekunde herausfordernde Show auf die Bühne zu bringen, die ausschließlich mit drei Schlagzeugen dargeboten wird. Inspiriert von Rhythmen aus der ganzen Welt und ihren Erfahrungen aus zahlreichen Bandprojekten, zeigen David Pätsch, Andi Bühler und Chris Heiny einen einzigartigen Musik- und Groovemix. Die unterschiedlichen Hintergründe der drei Schlagzeuger erklären die Vielfalt und den Ideenreichtum.

David Pätsch war jahrelang Mitglied der Band „Subway to Sally“ und lernte den eher rock- und pop-orientierten Drummer Chris Heiny bei der „Blueman Group“ kennen, wo die beiden seit einigen Jahren gemeinsam die Massen begeistern.

Dann legte das holländische Duo „Drumbassadors“ gewaltig nach. Teils von absoluter Synchronität hin zu ergänzendem, melodischen Spiel, mag der Zuhörer kaum glauben, das hier nur zwei Schlagzeuger am Werk sind. Rene Creemers und Wim DeVries kombinieren in ihrer unnachahmlichen Art europäische, afrikanische und amerikanische Grooves, Sounds und Loops. Ausgangspunkt in ihren Stücken und Improvisationen sind häufig kleine musikalische Themen, die sich aus einfachen Formen entwickeln und dann eine zentrale Position in den Stücken einnehmen. Die „Drumbassadors“ musizieren so „Melodien“ auf ihren Schlaginstrumenten und erzeugen virtuos alle denkbaren Klangfarben, die sie mit den unterschiedlichsten Sticks, den Händen oder anderen ungewöhnlichen Gegenständen erzeugen.

Ein lauter Abend voller Rhythmus und Melodie, gepaart mit akrobatischem Spiel - für alle Sinne ein Genuss.
18.05.2011 | Gießener Allgemeine Zeitung

Drei Profis schlagen los



Foto: Marco Hammer

Gießen. Drei Schlagzeuger auf einem Haufen, da kann man sich so einiges vorstellen. Was das Trio Playmobeat am Mittwoch um Jugendzentrum Jokus auf die Bretter brachte, lie0 irgendwelche Erwartungen schnell versickern, so musikalisch, originell und kompetent zeigten sich die drei Drummer. Das Publikum war hingerissen.

Drei Drumsets stehen in der Mitte des Raumes, die etwa 100 Zuhörer sitzen um sie herum. Erst sind die Instrumente noch schwarz abgedeckt, doch das hält die drei Gäste nicht davon ab, den Auftakt schon mal leise „durchs Tuch“ zu spielen. Es bleibt nicht der einzige ungewöhnliche Teil des Konzerts.
Andi Bühler studierte an der Swiss Jazz School und am New Yorker Drummer’s Collective, Chris Heiny ist festes Mitglied der Blue Man Group, David Pätsch spielte lange bei Subway to Sally und der Blue Man Group. Drei Profis also. Schnellstens klärt sich, dass man nicht drei Solisten am Schlagzeug hört, sondern dass hier Musik gemacht wird. Nachdem man sich an die atemberaubende Geschwindigkeit gewöhnt hat, beginnt man die verschiedenen Klangstrukturen zu unterscheiden, bemerkt die traumhaft sichere Interaktion zwischen den Musikern und entdeckt schließlich regelrechte Melodielinien. Zudem herrscht ein sagenhaft eleganter Groove und dann beginnt man einfach, diesen drei Spitzenmusikern zu lauschen.
Sie strahlen zudem Fröhlichkeit aus, man spürt, dass sie gerne zusammen spielen. Und sie sind auch artistisch begabt. Echte Showmänner. Hier ein gedehnter Ton auf einem Tom, da ein bisschen Geklapper auf den Stöcken, ab und zu heben alle drei dramaturgisch wertvoll die Hände, und ihre Ansagen sind ebenfalls heiter. Langsam aber sicher füllt sich der Saal mit guter Laune. Nach einem Intermezzo (Bassdrum und Snare) am Kleinen Set kommt es zu einem der vielen Höhepunkte: In „Grupas Gene“, dem Stück über Schlagzeuglegende Gene Krupa, zeigt sich nicht nur der zwanglose Witz des Trios. Vor allem erklingen gleichsam im Originalton einige der charakteristischen Figuren und Läufe, für die Krupa Weltruhm erlangte; so als wäre er im Saal. So neigt sich ein Abend mit nicht enden wollendem Abwechslungsreichtum, mitreißendem Groove und heiteren Intermezzi dem Ende zu, an dem wirklich gar kein langweiliger oder musikalisch banaler Moment zu verzeichnen war. Fazit: Spitzenklasse! (Heiner Schultz)
28.05.2011 | Butzbacher Zeitung

"Playmobeat" begeistert Weidigschüler




Das Berliner Drumensemble Playmobeat legte auf seiner Deutschlandtournee in der Mensa der Butzbacher Weidigschule einen kurzen Stopp ein.

Butzbach. Im Rahmen eines Workshops bekamen Schüler der Grundkurse Musik Einblicke in die Welt des Schlagzeugs. Neben eindrucksvoll vorgeführten Kompositionen des Ensembles konnten die Schüler auch eigene Grooves, unter Anleitung der Profimusiker, selbst ausprobieren. Insgesamt war es ein großes Ereignis, das Schülern und Drummern gleichermaßen Freude bereitete und den Schulalltag bereicherte.
26.11.2010 | Badische Zeitung

Who let the Drums out




Die Berliner Band Playmobeat zeigte in Kollnau, wie man die Schlagzeuge so richtig losgehen lässt.

Waldkirch. In Kollnau fand ein musikalischer Abend der besonderen Art statt: Das Schlagzeug-Trio Playmobeat bot auf Einladung des DrumHouse im Haus der Jugend neben einem Konzert uch einen Workshop für Schlagzeuginteressierte. Den Abend begannen die drei Jungs mit dem Workshop. Zu Beginn gab's einige Aufwärmübungen, bei denen es vor Allem um die Koordination von Händen und Beinen ging. Danach wurde den etwa fünfzehn Teilnehmern beigebracht, wie sie mit einfachen Rhythmen einen einfachen Groove entwickeln konnten. Als Methode hierzu wurde ihnen der Paradiddle gezeigt, eine Kombination aus Einzel- und Doppelschlägen, mit denen sich immer komplexere Rhythmen aufbauen lassen. Nach dieser Einheit hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, sich selbst als Schlagzeug-Trio auszuprobieren. Zwar brachten die meisten Teilnehmer Vorkennntnisse am Schlagzeug mit, aber hier kam es vor Allem darauf an, miteinander zu kommunizieren ohne sich durch die verschiedenen Schlagrhythmen der Anderen irritieren zu lassen. Auf den Workshop folgte dann der Auftritt der Band Playmobeat. Chris Heiny, Andi Bühler (die beiden stammen aus dem Elztal) und David Pätsch haben sich mit dieser Band in Berlin einen Kindheitstraum erfüllt, nämlich eine für das Publikum mitreißende Show auf die Bühne zu bringen, die ausschließlich mit drei Schlagzeugen dargeboten wird. Im vollbesetzten Haus der Jugend konnten sich die Zuhörer an einem Klangerlebnis der besonderen Art erfreuen. Nicht nur die musikalische Klasse der drei Jungs, sondern auch ihre Show und Nähe zum Publikum machten den Abend zu etwas ganz Besonderem. So konnte man sich neben ihren unvergleichbaren Schlagzeugfähigkeiten auch an so mancher gesanglicher Darbietung erfreuen. "Who let the drums out?" (nach Bahama Men's "Who let the Dogs out") war nur eines der Lieder, die das Publikum begeisterten. Ein Geheimtipp für alle Freunde von ausdrucksstarker Musik. (Joel Perin)


16.11.2010 | Stimme.de

Aber nicht ohne meinen Paradiddle



Die Berliner Drummer widmeten ihr Spiel der Schlagzeuglegende Gene Krupa:
Playmobeat in der Ebene 3. Foto: Dennis Mugler

Mit einer Explosion beginnen und sich dann ganz langsam steigern. Darunter machen es die sympathischen Berliner Schlagzeuger nicht.

Heilbronn. Die Ohren sausen, ein Himmelreich für ein Päckchen Oropax, doch das Publikum in der pickepackevollen Ebene 3 kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus. Was stellen die drei Jungs von Playmobeat nur an. Seit einem Jahr spielen Andi Bühler, Chris Heiny und David Pätsch, bestens verknüpft in der Berliner Rockszene, in einer jener Formationen zusammen, die man landläufig als Schlagzeugtrio definieren könnte: Nur eben eine entschiedene Nummer größer.

Als rockiges Schlagzeugtrio treten Andi, Chris und David auf, ein Trio, das alle Dimensionen sprengt. Sage und schreibe drei riesige Batterien dominieren den Klub, drei Schlagzeuge, die, zusammengebastelt zu einem beleuchteten Gesamtkunstwerk, mitten im Publikum stehen. Das geheimnisvolle schwarze Tuch wird gelüftet. Und los geht das wilde Treiben. Ein paar Grundpattern haben sich die Playmobeats, die gelegentlich auch schon mal in der Blue Man Group mitgewirkt haben, zurechtgelegt. Grundmuster, auf denen sich Soli entwickeln lassen. Mit Stimmungen arbeiten sie, mit Rock-Grooves, mit Call and Response-Geschichten, wie man sie auch aus dem Jazz kennt.

Wer wollte es ihnen verdenken, dass sie ihr Spiel Krupas Genen widmen. Welch eine köstliche Verbeugung vor Benny Goodmans Leib- und Magenschlagzeuger Gene Krupa, der als erster eigenständiger Schlagzeuger in die Jazzgeschichte eingegangen ist. Aber wie die drei Schlagzeuger mit dem Publikum plaudern, schrill mit dem Megafon nämlich, das hat eigenen Charme.

Eingeladen von der Bad Rappenauer Musikschule Pro Drum, hatte man sich bereits am Nachmittag in einem kleinen Workshop beschnuppert. Doch jetzt verlassen Playmobeat die Grundübungen, in der Drummer-Szene schlicht "Rudiments" genannt. All die Paradiddles, Flam Taps und Ratamacues sind vergessen. Sie wollen dem Publikum etwas mitgeben. Schließlich sind sie, wie sie mit einem ironischen Unterton anmerken, auch soziale Wesen.

Eine intime Fragerunde folgt. Man sollte sich unbedingt näher mit dem Paradiddle beschäftigen. Und morgen eine Band gründen. (Michaela Adick)

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