Silent vigil at the Brandenburg Gate Berlin


Massive riots in the drummer scene


UN Security Council still undecisive about the new band constellations law.
As in the past weeks, also this Monday drummers have protested in front of the Berlin Reichstag for a change in previous guidelines and a general change of concert organizers' mindsets. Word is on the streets that the masterminds behind these riots are somehow connected to the Playmobeat collective. This rumor originates from a claim of responsibility that reached the UN Security Council last wednesday. The genuineness of the document is currently being examined, but Federal Drum Minister Thomas Supercrash has already given a statement: "Should it turn out that we're really dealing with a petition from Playmobeat, we will do our utmost to prevent the requests and restore order. Currently, we don't know in which ways the ridiculous ideas and outrageous approaches will effect the hitherto stable drummer scene."
Since Playmobeat recorded their DVD Transit in automn 2009, the world hasn't been able to come to rest. Due to the publishing deal with Artist Ahead and the endorsements by Yamaha, Paiste, Ice-Stix, Remo and FSA Cajons, the spreading of the Playmobeat virus seems inevitable, and a confiscation of the contaminated material became impossible.



To raise public awareness, countless activists gathered for a peaceful candlelight vigil on Monday.

Organizers talk about up to three, the police about two protesters, that used megaphones and banners to gain the attention of the ministers in charge.
"We demand equal rights for all instrumentalists, regardless of their guild. The drummer in principle has been banned to the third stage row for way too long already.
We won't rest until this injustice will finally be seen as such, and radical changes in the law are installed to end it.", announced an anonymous speaker of the protesters' group. (dpla)



Seeing that we really got more important stuff to do, instead of translating our weekly colums word by word, we simply advise you to google-translate it to give you an idea... In the end, Google just needs to improve.

And this was state-of-the-art last week:

David Pätsch schreibt

Die Montags-Kolumne


Der Busenschreiber
Zwischen Aussenwirkung und Selbstwahrnehmung klafft zuweilen eine Lücke. Der Konzertbesucher sieht einen Ausschnitt aus dem Leben des Musikers und schliesst daraus auf dessen Sein und Charakter. Der geneigte Fan kommt zu dem Schluss, die Person sei so oder so. Das kann ich ihm nicht verdenken. Ich dachte auch mehrere Jahre, ein Astronaut würde überwiegend im All umhertrollen und witzige Versuche mit Wassertropfen in der Schwerelosigkeit durchführen. Dass vor dem Austritt aus der Atmosphäre aber eine wissenschaftliche Karriere inclusive Kampfpilotenausbildung stattfand und die Zeit im All ein mehrjähriges Training voraussetzt, war mir unbekannt.
Astronauten sind nicht nur hochgezüchtete Flugmaschinen sondern auch Individuen. Genau so wie Astronauten, sind nicht alle Musiker gleich. Nicht jeder Trommler mag es, von einem Ventilator während des Gigs fast weggeblasen zu werden, und nicht jeder Trommler mag seine Sticks nach vollendeter Arbeit in das Publikum werfen. Ich habe dabei mal einem Mädchen eine Platzwunde zugefügt – aber das ist eine andere Geschichte.
Ich wage sogar zu behaupten, dass nicht jeder Musiker auf den Brüsten von ihnen unbekannten Frauen unterschreiben mag. Das Bekritzeln von nackter Haut ist auf Autogrammstunden sowie nach Konzerten anzutreffen und die hartnäckigsten Freunde bestimmter Bands lassen sich dann die Unterschriften tätowieren.
Ok, das ist wirklich die Ausnahme.
Verbreitet ist der Edding.
Auf mich wirkt diese Unterschrift auf dem Sinnesorgan wie eine Markierung.
Diese steht mir nicht zu und sollte eher durch den Partner entstehen.
Eine nicht repräsentative Umfrage hat ergeben, dass folgende Beweggründe für die Unterschriebene geltend gemacht werden können (Ich zitiere wörtlich): “Vielleicht denken sie auch dass Du das toll findest und wollen sich Dir auf diese Art anbieten. Die meisten finden es ja auch toll.”
Nun, es gibt diverse Möglichkeiten sein Interesse an dem anderen Geschlecht zu bekunden. Darüber steht mir kein Urteil zu nur empfinde ich besonders den schönen Frauenkörper als dadurch entstellt.
Eine weitere Stimme zu diesem Thema:
“Du sollst ja auch nicht unterschreiben damit es markiert ist sondern damit du es angefasst haben musst. Ich ordne das ein als Akt der Verzweiflung.”
Ein interessanter Gedanke der mich zu folgendem Wortbeitrag führt: “Ich berühre nur durch den Stift. Ist das eine Symbolische Handlung wie die Oblate im Gottesdienst?”
Die Erwiderung hier in leicht gekürzter Version:
Vielleicht geben sich die Partner der … Frauen auch keine Mühe und dann freuen sie sich eben über so einen … Schlagzeuger der sie mit dem Stift berührt. … Ich meine mit dem wörtlichen Stift.”
Ich liebe Gleichnisse. Neben den genannten möglichen Beweggründen gibt es wahrscheinlich weitere. Eine Diskussion über die Aufforderung zur Busenschrift und meinen Bedürfnissen die dagegen sprechen habe ich noch nicht während der Situation selber angestrengt. Interessant wäre der Austausch allemal bei einer Autogrammstunde in sengender Hitze auf einem Festival. Ich denke die Bandkollegen hätten vollstes Verständnis.
Der Erkenntnisgewinn wäre enorm und würde mich entweder zu einem begeisterten Busenschreiber werden lassen, oder der Unterschriebenen das Leben eines Astronauten näher bringen.