Tages-Tipps
Was machen drei Schlagzeuger beim Hessentag? Mann, natürlich trommeln!
Mehrere Bühnen – das ganze Publikum bei uns!
In Wetzlar im Polizei-Bistro (kein Witz) spielen wir von 17-18:15Uhr.
Ist das nicht wunderbar? Am Tag darauf gibt es Unterricht und vielleicht auch nen Kaffee!
Das Wetter
Doppelschlaghagel mit donnernder Bassdrum.
Biorhythmus
Bestseller

Die Bärtemann-Bestseller des Monats. Für Sie exklusiv vorgestellt.
>>> LITERATUR....................S.8
Ball flach und Stock hoch halten!
Was für ein Wochenende!!!
Völlig erschöpft kamen wir gestern Nacht wieder nach Berlin und heute heißt es erstmal ausruhen…
Wow, das Konzert in Waldkirch war wirklich toll! In einem aus allen Nähten platzenden Drumhouse haben wir uns den Schweiß aus den Poren getrommelt und kein Ohr unbeschädigt gelassen. Vielen Dank an Fritz und Hans-Jörg, die diesen Abend mit uns auf die Beine gestellt haben!!!
Tags darauf, ging es dann zur Magic Drums Night nach Lahr.
Das von Charly Lüftner organisierte Event hat sich über die Jahre zu einem unfassbar tollen Schlagzeug-Spektakel entwickelt. Eigentlich ist das Ganze so etwas wie ein Musikschul-Vorspiel mit verschiedenen Gästen, aber diese Beschreibung würde die Sache in ein völlig falsches Licht setzen. 700 Leute erleben drei Stunden lang ein schlagzeugerisches Highlight nach dem anderen. Unterhaltung auf hohem Niveau und ein Geschenk für die Drummer-Welt. Wir sind überglücklich, dabei gewesen zu sein. Respekt!!!
Gut, dass wir als darstellende Akteure auf der Gästeliste stehen.
Südländer, wir kommen! Kommenden Donnerstag geht es ab nach Waldkirch, wo wir im Drumhouse schon zum zweiten Mal richtig die Post abgehen lassen werden.
Was kann es Schöneres geben, als sonnige Tage im Schwarzwald und laute Abende im Schlagzeugwald?! Wir freuen uns auf alle altbekannten und viele neue Gesichter!
Die Magic Drum Night in Lahr hat uns für den Freitag verpflichtet. Der Organisator Charly Lüftner hat sich mächtig ins Werbezeug gelegt und somit erreichte uns die Nachricht, dass es für diesen Abend wohl überhaupt keine Karten mehr gibt. Schön!!!
Wer also noch Lautstärke-Gelüste verspürt, sollte versuchen, am Donnerstag ins Drumhouse zu kommen. Die Reise lohnt sich…
Das untenstehende Video nähert sich übrigens mit einem aktuellen Klick-Stand von unglaublichen 98.725 (in Worten achtundneunzigTAUSENDsiebenhundertfünfundzwanzig!!) seinem 100.000sten Klick! Das wird gefeiert!!
…Präsidentschaftswahlen 2012…
Der Frühling macht es sich mal wieder einfach – ohne Vorwarnung werden die Winterkleider überflüssig und die Röcke kürzer. Da muss man erstmal klarkommen.
Das Musikhaus Andresen in Lübeck hieß uns letztes Wochenende willkommen und bescherte uns und den Besuchermassen einen tollen Abend.
Volle Pulle, volles Haus, voll die Show!!!
Für eine Woche geht nun jeder erstmal seiner Wege:
Chris tourt mit Bosse, Andi mit Céline Rudolph und David rackert sich im Aufnahmestudio ab.
Doch die Planungen fürs nächste halbe Jahr brummen – Eröffnung vom neuen Session-Music, Ice-Stix-Jubiläum, Playmo-Taiko-Trommeln beim Inselleuchten, Luxemburg/Schweiz/Polen-Konzerte, Filmdreh…man hört von uns!!!
…Playmobeat und 50 Helfer mit Taschenlampen…
2012 muss nicht unbedingt das Ende bedeuten. Da wir aber nicht hundertprozentig sicher sein können, spielen wir ab jetzt jedes Konzert, als wäre es unser letztes!
Eines dieser “Mad-Max-Konzerte” (ausnahmsweise ohne Tina Turner – der erste Teil war eh der beste) kann die Präsidenten-enttäuschte Bevölkerung schon kommenden Freitag miterleben.
Im Drumtrainer-Berlin sprengen wir die Löcher aus dem Käse und lassen kein Haar trocken.
Jedenfalls wird es ein gutes Jahr, soviel steht fest!
Es stehen schon jetzt einige sehr schöne Gigs, z.B. spielen wir wieder beim Dresdner Drumfestival, beim Hessentag in Wetzlar und bei der Magic Drumnight in Lahr…
Die Planung für unseren Film ist in vollem Gange und das Ganze nimmt langsam Gestalt an.
Ab Februar sind wir beim iPad-Drums&Percussion-App mit einem Kurzfilmchen vertreten und wer weiß, wohin uns die Reise auf dem Trommelschiff dieses Jahr bringen wird…
Wir wünschen euch ein tolles Fest und vergesst nicht: das schönste Geschenk für eure Verwandten und Freunde ist es, wenn ihr mal zwei Tage nur auf dem Übungspad trommelt!
Die Adventskalender-Aktion hat uns großen Spaß gemacht und wir hoffen, wir haben euren Intellekt nicht allzusehr beleidigt.
Das große Playmobeat-Advents-Quiz – zum letzten Mal für dieses Jahr!
Einer geht noch – die letzte und beste Runde des Playmobeat-Avents-Quiz!
Advent, Advent, vier Stöcklein brennen…
Unsere Frage für den Vierten Advent lautet:
Bei welchem Verlag ist 2010 die Playmobeat-DVD “Transit” erschienen?
(Anm. d. Red.: An dieser Stelle erscheint uns der dezente Hinweis angebracht, dass sich die DVD auch hervorragend als Weihnachtsgeschenk eignet und überall im Handel erhältlich ist!)
Schickt uns eure Antwort bis spätestens Freitag!, 23.12.2011, um 12 Uhr, per Mail an folgende Adresse: beatstudio@gmx.de
Aus allen richtigen Einsendungen losen wir einen letzten Gewinner für dieses Jahr aus und verschenken zu Weihnachten nichts Geringeres als:
Das legendäre Original-Weitwurf-Becken von Paiste aus dem Playmobeat-Paradiddlelympics-Video!
Wer sich den geschichtsträchtigen Wurf noch einmal ansehen möchte, der begebe sich zu “Der legendäre Beckenwurf von Götterswickerham bei den Slaken” im Sport-Teil dieser Zeitung.
Neues Spiel, neues Glück! Ran an die Buletten!
Die richtige Antwort auf unsere Frage von letzter Woche: “Wie heißt der neue Playmobeat-Duft?” war übrigens:
“Just Drums”
Es freuen sich die glücklichen Gewinner Edith aus Görlitz und Jochen aus Karlsruhe über jeweils eine Ausgabe des Drums&Percussion-Heftes, in dem Playmobeat mit einem sechsseitigen Interview vertreten sind!
Vielen Dank an dieser Stelle auch für die sagenhafte Vorschläge für kommende Parfum-Kollektionen: “Euphoric Sweat”, “Snare-a-licious” und “Tomscent”!
Das große Playmobeat-Advents-Quiz – jeden Sonntag neu:
Drum Frohlocket! – Der Dritte Advent mit Playmobeat
Advent, Advent, drei Stöcklein brennen…
Die Frage für den Dritten Advent lautet:
„Wie heißt der neue Playmobeat-Duft?“
Schickt uns eure Antwort bis spätestens Samstag, 17.12.2011, um 12 Uhr, per Mail an folgende Adresse: beatstudio@gmx.de
Aus allen richtigen Einsendungen werden diesmal gleich zwei Gewinner ausgelost und bekommen von uns das folgende Geschenk zu Weihnachten:
Das aktuelle Drums&Percussion-Heft!
Ab Seite 38 gibt es ein Interview mit Playmobeat, das sich über ganze sechs Seiten erstreckt – was will man mehr… (Ja, okay, SIEBEN Seiten, aber man soll sich ja auch noch Ziele setzen können!)
Die richtige Antwort auf unsere Frage von letzter Woche: “Wie lautet der Kampfruf der Playmobeat-Demonstranten?” war übrigens:
“Keine Toms!”
Oder in der Langversion: “Keine Toms! Keine Becken! Wir ha’m keine Lust zu schleppen!”
Es freut sich der glückliche Gewinner …
Schön gedacht, aber trotzdem falsch: “Schlagt zu, wenn ihr Trommler seid!”
Also: Stifte gezückt und viel Glück!
Das große Playmobeat-Advents-Quiz – jeden Sonntag neu!
Advent, Advent, zwei Stöcklein brennen…
Das Playmobeat-Advents-Quiz geht in die zweite Runde!
Die Frage für den Zweiten Advent lautet:
„Wie lautet der Kampfruf der Playmobeat-Demonstranten?“
Schickt uns eure Antwort bis spätestens Samstag, 10.12.2011, um 12 Uhr, per Mail an folgende Adresse: beatstudio@gmx.de
Aus allen richtigen Einsendungen wird der Gewinner durch ein kompliziertes Losverfahren ermittelt und bekommt von uns das folgende Geschenk zu Weihnachten:
Das modische Etwas!
Ein mit viel Liebe und Rhythmus selbstgestricktes, mundbemaltes Einzelstück, das in keinem Kleiderschrank fehlen kann! Maßangefertigt in Kleidergröße M – schmeißt euch bei unserem nächsten Konzert in Playmobeat-Partnerlook – ihr werdet sicher neidvolle und bewundernde Blicke ernten.
Die richtige Antwort auf unsere Frage von letzter Woche: “Was lernt man, wenn man in Neukölln aufwächst, ganz schnell?” war selbstverständllich:
“Der erste Schlag muss sitzen!”
Es freut sich der glückliche Gewinner Jens aus Herzberg.
Vielen Dank aber auch an die vielen anderen kreativen Antworten, die uns sehr erheitert haben.
Unsere Favouriten: “Türkisch.” und “Dass der Onkel der Mama nicht weh tut und auch nicht über Nacht bleibt. (Etwas später lernt man dann, dass man Tütensuppen auch ohne Wasser essen kann.)”
Auf LOS geht’s los!
LOS!
David Pätsch schreibtKampfhunde
Als ich kürzlich an der See war und mich in den Sand legte, um den Wellen zu lauschen, hörte ich plötzlich lautes Bellen, das das liebliche Auf und Ab des Wassers übertönte.
Einer dieser “Ich flippe immer völlig aus am Strand”-Hunde hatte mich mit einem toten Schwan, Baumstamm oder Schlimmerem verwechselt und schlug an, was das Zeug hielt.
Erst nach einiger Zeit konnte das Frauchen ihren Liebling auf andere Gedanken bringen. Dabei fiel mir ein längst verdrängtes Erlebnis aus meiner Kindheit ein.
Ich besaß damals ein perlmuttfarbenes Pearl Schlagzeug. (Das echt doof aussah für einen 11-jährigen harten Jungen wie mich.) Das Set war ein Vorgänger des Pearl “Export”. Ja, davor gab es auch schon Schlagzeuge. Die Toms waren innen mit GFK (Glasfaserverstärktem Kunstoff) beschichtet. Das klang ziemlich schlecht und hat sich zum Glück nicht durchgesetzt.
Kenner von Vintage Schlagzeugen werden jetzt wahrscheinlich sagen können, welche Serie das war, ich hab es vergessen.
Die Schießbude stand in meinem Kinderzimmer. Dort übte ich jeden Tag. Es war laut und nur möglich, weil unter uns eine ältere und taube Dame wohnte. Ich liebe taube Nachbarn. Beschwerden gab es nur, wenn der Kronleuchter wackelte. Das mochte die ältere Dame gar nicht. Hat sie irgendwie an den Krieg erinnert. Dabei wusste ich damals noch nicht mal, was Death Metal ist.
Eines Tages nach der Schule sah mich meine Mutter merkwürdig an und sagte, sie müsse mit mir sprechen. Ich dachte sofort an ein Drogendelikt, aber es kam schlimmer. Die Hunde meiner Mutter und meines Stiefvaters in spe hatten sich wieder einmal geprügelt. Es war vielmehr ein Blutrausch, ein Gemetzel und das in meinem Zimmer direkt vor meinem Schlagzeug. Meine Mutter sagte, sie hätte alle Spuren beseitigt, aber ich habe noch Jahre später Blutspritzer in meiner Bassdrum gefunden. Wie sind die dort rein gekommen? Durch das kleine Loch im Frontfell? Igitt. Zu allem Überfluss stank es bestialisch.
Mein Schlagzeug war geschächtet worden und ich brauchte Wochen, um mich ihm wieder anzunähern.
Letztendlich war die Liebe zur Trommel stärker als die Vorstellung, das halbe Ohr des unterlegenen Hundes, welches er im Kampf einbüßte, hätte zeitweilig auf meiner Snare gelegen.
Der eine Hund, ein Dalmatiner, wurde von meiner Mutter mit in die Ehe gebracht. Der andere, ein Pitbull, stammte von ihrem damaligen Freund und heutigem Ehemann.
Die Beiden (also die Hunde) verstanden sich nicht. Sobald sie sich sahen, kam es zu Auseinandersetzungen. Deshalb mussten sie räumlich voneinander getrennt werden.
Zwischen beiden Hunden gab es einen Sicherheitskorridor (unseren Flur). Doch manchmal, wenn man sich normal verhielt und die Anwesenheit der Bestien vergaß, ging der Ärger los. Nach solch einer unbedachten Grenzöffnung bekam mein Set ein Sparkle Finish.
Seit diesem Erlebnis habe ich ein gespaltenes Verhältnis zu Kampfhunden. Ich glaube, sie mögen keine Schlagzeuge. Im Publikum bei Playmobeat habe ich sie jedenfalls noch nicht gesehen.
Andi Bühler schreibtIch bin der festen Überzeugung, dass ein Lied, eine Platte, eine Liedzeile oder ein einzelner Musiker den weiteren Verlauf eines Lebens beeinflussen und verändern kann.
Sicher, es gibt vielleicht das Lied, bei dem man zum ersten Mal geknutscht oder Händchen gehalten hat und das deshalb eine besondere Bedeutung hat. Das Lied hat dieses Erlebnis noch intensiver gemacht und es gibt sogar Musik, die man so sehr mit einem persönlichen emotionalen Moment verbindet, dass man sie gar nicht mehr hören möchte. Aber das meine ich nicht. Es geht mir um das Lied, die Platte, den Musiker an sich.
Levon Helm ist am 19.4.2012 im Alter von 71 Jahren gestorben und als ich am Tag darauf davon erfuhr, erlaubte ich mir einzubilden, mich in einer letzten Windböe und einem kurz durch die Wolken blinzelnden Sonnenstrahl von ihm verabschieden zu dürfen.
Es liegt mir fern, etwas nahebringen zu wollen, das man erleben, hören, sehen oder nachlesen kann und muss. Da Levon Helm vielleicht so etwas wie ein interner Star der Rockszene war und die Wasser eher von unten zum Kochen brachte anstatt mit dem Boot auf der Oberfläche dahin zu segeln, ist sein Name auch nicht unbedingt in allen Kreisen ein Begriff. Ich möchte nur soviel sagen: Wer es schafft, nach Absolvieren der Pubertät behaupten zu können, eine Lieblingsband zu haben und nicht sagen zu müssen „Ach, ich hör eigentlich alles ganz gerne…“, der kann sich glücklich schätzen.
Seit ich Levon Helm und The Band kenne, darf ich getrost behaupten, dass mir dieses Glück zuteil wurde.
Levon Helm, viel Spaß wo auch immer du jetzt bist und DANKE für alles!!!
David Pätsch schreibtWas macht eigentlich…?
Ich habe vor Kurzem ein ehemaligen Kollegen besucht.
Der war in seinem letzten Urlaub in Schottland und ist mit einem Whiskyvorrat zurückgekommen.
Als neuer Whiskyexperte hat er sich nicht lumpen lassen und mit mir eine Verkostung durchgeführt.
Nach dem fünften Glas habe ich beschlossen, dass dieses Gesöff für mich der Substanz ähnelt, mit der die schottischen Fischer ihre Boote bestreichen um sie vor dem Zuwachsen mit Algen zu schützen.
Früher hat man dafür einen Teeranstrich benutzt.
Warum erzähl ich das? Damit sich der geneigte Hörer vorstellen kann, in welchem Zustand sich unsere illustre Runde befand.
Angetüddelt haben wir uns dann Musik vorgespielt.
iTunes macht es möglich. Von einer Band zur anderen Band. Immer wieder die Frage auf den Lippen: “Was macht eigentlich die Band X, haben die ‘ne neue Scheibe draußen?”
Nach einigen Funden stellt sich ein Glücksgefühl ein.
Bei welchem Job kann man denn schon nach zusammen 50 Jahren Berufserfahrung noch so für die Arbeit der Kollegen schwärmen?
Es gibt so viel Neues zu entdecken.
Für die Jungs aus dem Büro sicherlich nicht.
Morgens hieß es Abschied nehmen und ich war mit dem Fahrrad da.
In meinem Zustand hielt ich es mit dem Volksmund, der sagt: “Wer sein Rad liebt, der schiebt”.
Also einmal Prenzlauer Berg – Neukölln zu Fuß.
Auch eine neue Erfahrung.